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Das 54er
(1. Einrichtung: 17.02.2007)

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Ursprünglich gedacht war dieses Becken mal als Quarantänebecken,
aber in unerfahrener Unbedarftheit wurde gleich mal voller Begeisterung
eine Ladung Sand reingekippt und dann erst hinterher gelesen, dass man
weder Sand noch Pflanzen in einem Quarantänebecken benötigt.
Tja, nu war er drin und ich hatte keine Lust, den da wieder rauszuholen,
also wurde die Kiste kurzentschlossen auch als "besatzfähig"
definiert.
Nachdem diese Definition erstmal klar war und die dafür notwendigen
Utensilien wie Deko und Pflanzen angeschafft wurden, kam der Sand dann
doch wieder raus, denn viel schöner als heller Sand finde ich dunklen
Sand, und der sollte es dann doch sein.
Leider hat sich das Aquarium dann als ziemliche Problemkiste entpuppt.
Der erste Besatzversuch mit einer Horde Signalsalmlern
musste relativ schnell als gescheitert betrachtet werden, denn 15 Salmler
schienen bei der AQ-Grösse doch etwas zuviel zu sein, was durch ein
Zuwenig an Flossen signalisiert wurde.
Nachdem die Lädierungen durch gegenseitiges Gezicke immer heftiger
wurden, mussten sie also die Kiste verlassen und dadurch Platz machen
für 10 Sundadanio axelrodis, bei denen
wir allerdings schon vorgewarnt wurden, dass sie etwas eigen auf Veränderungen
reagieren würden.
Sie haben den Erwartungen in vollem Umfang entsprochen, gleich am ersten
Tag segneten schon 4 der Fische das Zeitliche, weitere bis zur vollständigen
"Ausrottung" folgten nach jedem Wasserwechsel, der, im Gegensatz
zu den anderen AQs, wegen der Mimosen nur noch mit wohltemperiertem Wasser
durchgeführt wurde.
Als nächstes folgten dann 10 Boraras urophthalmoides,
die aber immerhin etwas länger durchhielten, dann aber, als sie ein
klägliches Trüppchen von nur noch 3 Fischen waren, nach Oldenburg
umzogen, wo es ihn offenbar wunderbar geht.
Dann war plötzlich wieder Platz...und zwar für 10 wunderschöne,
mühsam im Preis runtergehandelte Perlhuhnbärblinge,
die sich dort auch sehr stabil hielten und, Dank der ebenfalls in dem
AQ untergebrachten Honigguramis immer schon vorn tummelten...jedenfalls
solange Hr. Honiggurami noch unter einer deutlichen Zurückhaltung
in puncto Zickigkeit übte.
Dieser Umstand änderte sich aber mit zunehmender Häufigkeit
von Schaumnestern, so dass die Honigguramis umgesiedelt wurden, was wiederum
plötzlich unsichtbare Hühner zur Folge hatte.
Damit diese wieder Mutmacher in greifbarer Nähe haben, bekamen sie
12 Pseudomugil furcatus zur Gesellschaft,
mit der bitteren Folge, dass alle Hühner innerhalb von einer Woche
schneller umkippten als ich gucken konnte.
Und, weil Pechsträhnen offenbar immer etwas länger brauchen
bis sie ein Ende finden, die Pseudomugils haben sich als ebenso empfindlich
auf unser Wasser geoutet wie die Sundadanios...nach jedem Wasserwechsel
fehlte einer, so dass es am Ende nur noch 6 waren, die aber inzwischen
in für sie passendere Gefilde umgezogen sind, während das AQ
selber eine gründlichen Reinigung einschliesslich Sandaustauschs
unterzogen wurde.
Ich hoffte ja eigentlich, dass die mit dem Flur-AQ verbundene Pechsträhne
endlich ein Ende hat und der jetzige Besatz stabiler ist, als alles, was
vorher so drin war, aber leider hat sich die Hoffnung nicht so ganz bestätigt.
Die aufgestockten Recife und Corydoras
panda (noch) ganz wohl zu fühlen und auch die Mikrogeophagus
Ramirezi machen einen ganz guten Eindruck, aber besonders letztere
leider auch einen sehr verfressenen.
Bedauerlicherweise hatten die zuletzt eingezogenen Hyphessobycon
amandae das Pech, als leckerer Snack zu enden, zumindest einige davon,
die von den Ramis freudestrahlend mit dem sichtbarern Gedanken "oh
lecker, endlich Lebendfutter" begrüsst wurden.
Aber da die Hoffnung bekanntermaßen erst am Schluss stirbt, gebe
ich sie nicht auf und erwarte schlichtweg, dass die Ramis die noch verbliebenen
10 Minisalmler in Ruhe lassen.
Update vom 31.08.2008
Leider war die Pechsträhne dann doch wohl nicht zuende, denn erst
hat der Rami-Kerl schlapp gemacht und kurze Zeit später ist Mylady
ihm in die ewigen Jagdgründe gefolgt.
Aber die Salmler, die ich dann doch wieder aufgestockt habe, stehen inzwischen
richtig gut, sind putzmunter und weitere Todesfälle sind nicht zu
verzeichnen.
Eigentlich hatte ich ja geplant, in das AQ noch ein Pärchen Apistogramma
borelli einziehen zu lassen, aber wie heisst es so schön?
Never change a running system, und da das "System" jetzt läuft,
werde ich da auch tunlichst nichts mehr dran ändern, sondern mich
an den rotzfrechen roten Flitzern erfreuen.
Update vom 07.02.2009
Nun hatte es doch einiges gegeben, was der Erwähnung bedurfte und
zwar einige neue Mitbewohner.
Zum einen ist der Ringelsockenkerl aus dem 12l-Schreibtisch-AQ dort einzogen
- die letzte noch verbliebene Socke, nachdem auch die letzte Dame kürzlich
das Zeitige segnete.
Da beide auch keinerlei Anstalten machten, irgendetwas in Richtung "Vermehrung"
zu unternehmen, gebe ich diesen Plan nun also auf und lasse die übrige
Socke ihre Kreise zumindest in Gesellschaft anderer ziehen.
Aber das ist nicht alles!
Vor einigen Wochen entdeckte ich 2 winzig kleine C.pandas,
die sich klammheimlich dort eingefunden hatten.
Ich hatte nicht mal im Ansatz mitbekommen, dass die älteren dort
irgendwelche Aktivitäten zeigten, die der Vermehrung dienten, und
war daher ziemlich überrascht.
Inzwischen sind die Lütten nicht mehr ganz so winzig und auch nicht
mehr ganz so versteckt wie am Anfang, sondern halten sich zumeist inmitten
der "Grossen" auf und wachsen und gedeihen.
Hardware:
54l-Glaskasten, 60 x 30 x 30
Heizstab von Jäger
Aqualuxabdeckung mit 2 Leuchtstoffröhren von Hagen (Aquaglow und
Sunglow)
JBL Crystal Profi 120
Dekoration:
etwa 10 kg brauner Sand, Körnung 0,4 - 0,8 mm
3 Moorkienwurzeln
Regenbogenschiefer
Pflanzen:
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1
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Echinodorus bolivianus |
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2
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Echinodorus parviflorus |
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3
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Ludwigia repens |
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4
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"Rotala sp. ''Nanjenshan'' |
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5
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Cryptocoryne pontederifolia |
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6
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Bolbitis heudelotii |
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7
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Mayaca fluviatilis |
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8
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Nymphaea lotus var. rubra |
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9
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Echinodorus foxtail |
| 10 |
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Microsorium Pteropus Windelov |
| 11 |
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??? |
| 12 |
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Vesicularia dubyana |
| 13 |
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Echinodorus tenellus |
Gedüngt wird täglich mit Easy-Carbo, nach TWW mit Easy-life FFM
und 1x pro Woche Profito
Beleuchtet wird täglich von 6.00h - 11.00h und von 15.00h - 22.00h
Besatz:
Futter:
Cyclop-Eeze
Feines Granulat (keine Ahnung, was für eins, gab's vom Züchter
als Zugabe)
TK-Bosmiden
TK-Cyclops
Artemia Nauplien
Mikrowürmchen
Wasserwerte:
PH: 6,5
KH: n.n.
GH: 4
NO2: 0
(gemessen mit JBL Tröpfchentests)
Temperatur: 25°C
Wasserwechsel: wöchentlich, etwa 30%
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